Boden- und Kulturdenkmal

Ein hoher und naturnaher Erholungswert zeichnet das Besuchsziel BRUCHHAUSER STEINE mit Informations- und Service-Center aus.

     
Das engere Gebiet um die Steine ist als Naturschutzgebiet, sowie Boden- und Kulturdenkmal und Archäologisches Reservat der Stiftung BRUCHHAUSER STEINE anvertraut.
 
   
    
     
 
Die private Auffahrtsstraße und die Parkplätze, ebenso wie der Zugang verlaufen über den Eingangsbereich. Seit vielen Generationen ist die Waldparkanlage und das Gebiet der Bruchhauser Steine selbst mit besonderer Rücksicht gepflegt und unterhalten worden.  

     

Neben interessanten Pfaden zu Wald, Holz und Jagd führen Informationstafeln an den Spazierwegen in die Geheimnisse der Felsriesen (bis 90 m Höhe) und der uralten Wallburg und Kultstätte ein. Das Info-Center gibt Einblicke in die Entstehungsgeschichte, Pflanzen- und Tierwelt, sowie die archäologischen Erkenntnisse.

Die Bruchhauser Steine, vier Porphyrfelsen auf dem 760 m hohen Istenberg bei Olsberg, sind weithin über das Sauerland sichtbar. Die Felsen sind das Wahrzeichen des oberen Sauerlandes und schon in vorgeschichtlicher Zeit ein Anziehungspunkt und ein bemerkenswerter Versammlungspunkt gewesen. Hier sind bedeutende Reste einer vorgeschichtlichen Befestigungsanlage erhalten. Bei Ausgrabungen wurden Gefäßscherben gefunden, die den Beginn der Anlage in die ältere Eisenzeit, also um etwa 400 v. Chr. datieren.

Einzelne Funde zeigen, dass dieser Platz auch im frühen Mittelalter noch aufgesucht wurde.
Die Erbauer der Burg gehören zu einer Bevölkerung, die zum Ende der älteren Eisenzeit das Gebirge nach einer Unterbrechung von fast 1000 Jahren neu besiedelt haben.

 

Wir kennen nicht den Namen des Volkes, sondern wissen nur, dass es mit denen weiter im Südwesten wohnenden keltischen Stämmen durch kulturelle Beziehungen verbunden war.

Die Bruchhauser Anlage ist die älteste Wallburg des Sauerlandes - für Westfalen stellt sie ein kulturgeschichtliches Denkmal ersten Ranges dar.

Die Felsenriesen sind in der erdgeschichtlichen Devonzeit vor Millionen Jahren als vulkanische Lava aus Erdtiefen emporgedrungen. Durch Ausspülungen und Verwitterung schälten sich die harten Porphyrkerne als Einzelfelsen heraus. Aus diesem erdgeschichtlichen Vorgang heraus sind die Bruchhauser Steine zu verstehen.

 

Von ihnen nimmt der rund 90 m hohe Bornstein eine Fläche von nahezu 10.000 m² ein. Der Goldstein ist 50 m, der Ravenstein 35 m und der auf der Höhe von rund 750 m liegende Feldstein ist 30 m hoch.

Ein Seitenfelsen des Goldsteines wird der "Große Kurfürst" genannt. Seine Seitenformation ähnelt dem Profil des Großen Kurfürsten in der Mark Brandenburg.

  

Dass die Bruchhauer Steine auch Träger menschlicher Ausdruckskräfte geworden sind und bedeutende Großskulpturen einschließen, ist Gegenstand einer inzwischen veröffentlichten wissenschaftlichen Arbeit.

Die Bruchhauser Steine sind noch attraktiver geworden:
Informations- und Lehrpfade wurden eingerichtet und ausgebaut. Zu Ihnen zählt ein Geologischer Pfad, ein Archäologischer Pfad, ein Wald- und Forstpfad.

Ebenfalls wurde in ein Informationscenter eingerichtet. Das bedeutende Natur- und Bodendenkmal ist von landesweiter Bedeutung. Hier findet der Wanderfalke seinen Brutplatz.

Weitere Attraktionen für den Gast: Im Gutshof wird eine kleine Hofbrauerei betrieben, wo aus dem Bergquellwasser der Bruchhauser Steine das Bornsteiner Landbier gebraut wird. Ausschank und Vertrieb im Gutscafe und im Braugarten.

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